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Barbara B. – fast vier Jahrzehnte wertvoller Teil der BAG-Familie

Auf die Anfrage zu einem kleinen Interview antwortet Barbara B. lachend: “Das gab es ja noch nie! Damit gehe ich dann wohl in die Geschichte der BAG ein?”. Das wäre sie auch ohne ein Interview, denn sie ist mit 39 Jahren Betriebszugehörigkeit amtierende Rekordhalterin – auch wenn ihr der eine oder andere Kollege mit knapp 30 Jahren BAG dicht auf den Fersen ist.

Seit fast vier Jahrzehnten ist Barbara B. ein fester Bestandteil der BAG Group. Die ausgebildete labortechnische Assistentin fing seinerzeit in einer Abteilung an, die es heute lange nicht mehr gibt:

"Damals wurde eine Mitarbeiterin für die Qualitätskontrolle der Nährböden gesucht. Ich war gerade Mutter geworden und wollte eine Stelle, bei der ich Beruf und Familie besser unter einen Hut bringen konnte." Ein höchst

aktuelles Thema! Karriere und Kinder sind für viele Frauen selbst heute noch eine echte Herausforderung. Doch "Babs", wie sie von ihren Kollegen liebevoll genannt wird, konnte bei der BAG tatsächlich beides verwirklichen. Dazu war sie schon in nahezu jeder Abteilung: Zeitweise Assistentin der Geschäftsführung, Leitung Verpackung und Leitung der Herstellung. Zwischenzeitlich war sie auch bei der BAG Diagnostics im Labor tätig. „Die BAG wurde für mich zu meiner zweiten Familie. Und mein Mann und meine Familie waren immer mit an Bord”, erklärt die fidele Mitsechzigerin.

Seit 7 Jahren ist sie nun Leiterin der Qualitätssicherung der BAG Health Care und sie spricht stolz über all die Jahre, die sie im Unternehmen verbracht hat: "Besonders in den letzten 10 Jahren hat die BAG eine steile Erfolgskurve zu verzeichnen. Das liegt unter anderem an dem jungen Management, das auch strategisch und operativ stark miteingebunden wird. Diese Zusammenarbeit und der vertrauensvolle Übertrag von Verantwortung ist sehr wichtig", resümiert sie die aktuellen Entwicklungen.

 

Auch wenn es mal „nicht so rund lief“, hatte Barbara immer ein Gefühl der Sicherheit: „In unserer Branche ist es üblich, dass Firmen aufgekauft und verkauft werden, aber diese Angst hatte ich hier nie. Herr Dr. Sachsenberg und auch sein Vater sagten immer ‘Wir werden das Boot schon schaukeln’ und das haben sie auch bis heute geschafft!"

Sie wird leiser, als sie sich an ihre schwierigste Zeit bei der BAG erinnert: „Ich war Zuhause, als ich die Feuerwehrsirenen hörte. Einige Minuten später bekam ich einen Anruf. Bei der BAG hat es gebrannt - ich dachte mir nur ‘Das ist das Ende!’".

Ein defekter Temperatursensor im Sterilraum der pharmazeutischen Auftragsfertigung hatte das verheerende Feuer ausgelöst. Zu allem Überfluss stand in absehbarer Zeit eine wichtige Inspektion an.

"Überall war Ruß“, erzählt sie tief in Erinnerungen versunken, „Die Lampen hingen von den Decken und unsere Maschinen waren komplett schwarz. Mitarbeiter aus allen Abteilungen haben freiwillig beim Aufräumen und Sanieren geholfen. Wir haben alle Register gezogen und alle Vorschriften eingehalten. Innerhalb weniger Wochen sah alles aus wie neu und wir haben die Inspektion mit Bravour bestanden."

Das war nur eine von vielen Herausforderungen. Mit ihrem sonnigen Gemüt hat "Babs" jede kleinere und größere Hürde gemeistert. Daneben war sicherlich auch die gelebte Kollegialität ausschlaggebend: „Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, haben wir uns schon immer im Team abgestimmt. Das gilt bis

heute! Denn bei der BAG geht es nun mal um die Sicherheit und das Wohlergehen von Menschen. Das steht an erster Stelle!” Eine Haltung, die sie auch ihrem QS-Team ans Herz legt.

Ihr Team - die Mitarbeiter der QS - sie werden im Gespräch immer wieder positiv in den Fokus gerückt. Barbara kommt direkt ins Schwärmen, wenn sie über die Zusammenarbeit spricht: “Alle sind unfassbar engagiert und machen immer mehr, als erwartet wird. Egal, welche Anforderungen gestellt werden! Viele von ihnen haben in kurzer Zeit wirklich tolle entwickelt.” Sie ist stolz auf das gute Verhältnis, das sie miteinander haben. Das kann man deutlich hören. Und auch darauf, dass die Teams der BAG insgesamt untereinander so gut harmonieren.

Auf die Frage, ob es Wünsche gibt, die sie noch nicht realisieren konnte, antwortet sie fast ein wenig wehmütig: "Ich wollte eigentlich Pharmazie studieren, weil ich weiß, dass ich das geschafft hätte... Ich wäre gerne Apothekerin gewesen und hätte dann den QP (Qualified Person) gemacht. Aber ich habe ja auch so viel erreicht.“ Womit sie absolut Recht hat!

Sie lacht – ein Lachen, das so charakteristisch für sie ist und von Herzen kommt – und meint dann bestimmt: “Ich habe 39 Jahre lang mit viel Herzblut hier gearbeitet und ich habe vor, das auch weiterhin zu tun!”.

 

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